Sicher fühlen auf Reisen – ein Erfahrungsbericht

Sicheres Gefühl haben zu Besuch in fremden Ländern

Wer kennt das nicht? In einem fremden Land fühlt man sich immer etwas unsicherer als im eigenen. Genauso ging es mir auch auf meiner Indienreise. Aber wie kann man sich wirklich sicher fühlen? Welche Sicherheitsvorkehrungen sollte man treffen?

Als ich in Indien war hatte ich folgende Gegenstände mit, um mich sicher zu fühlen:

Warum habe ich die Sachen mitgenommen und wozu habe ich das gebraucht?

Im Geldgürtel hatte ich mein Notfallgeld. Das war sehr nützlich, denn ich wollte nicht die großen Scheine im Portemonnaie mit mir herumschleppen. Wenn ich dann noch zusätzliches Geld brauchte, habe ich mir im Hotel den Gürtel ausgezogen und das Geld herausgeholt.

 

 

Die Trillerpfeife hatte ich mit, falls ich meine Reisepartner einmal nicht finden sollte, sie aber in der Nähe sein müssten. Wir hatten uns vorher abgesprochen, dass jeder eine Trillerpfeife dabei hat und wir im Notfall damit Krach machen können. Ehrlich gesagt haben wir die Trillerpfeifen überhaupt nicht benutzt auf unserer Reise. Wir hatten sie dann nicht mal unterwegs mit, weil wir uns so schon relativ sicher gefühlt haben.

 

Der Türstopper war mega nützlich, einfach weil man in einigen indischen Hotels die Türen nicht abschließen kann. Nachts kann also rein theoretisch jeder in das Zimmer hinein. Mit dem Türstopper haben wir uns mega sicher gefühlt. Es wäre niemand in unser Zimmer gekommen ohne einen Riesenlärm zu veranstalten und das gesamte Hotel aufzuwecken.

 

 

Das Messer war aus mehreren Gründen sehr nützlich: Wir konnten damit unser Essen zubereiten und haben uns zusätzlich noch sicher gefühlt mit dem Messer. Auf dem Flughafen ist es sehr wichtig das Messer nicht ins Handgepäck zu tun, sondern es in die große Tasche zu legen. Nur so darf es mitgenommen werden und nicht anders.

Jeder von uns hatte außerdem einen Kompass mit. Der war unersetzlich, weil in Indien die Ausschilderung überhaupt nicht so ist wie bei uns. Selbst an den Straßen steht nur selten ein Straßenname. Wenn man also nur so ungefähr die Richtung weiß und noch nie dort war, hilft nur noch der Kompass.

 

 

Eine gute Taschenlampe, die keine Batterien benötigt ist ebenfalls total nützlich. Auch auf das Stromnetz ist nicht so ein Verlass wie hier in Deutschland. Wer sich also eine Überraschung im Dunkeln ersparen möchte, nimmt auf jeden Fall eine Taschenlampe mit nach Indien.

 

 

Die Bauchtasche ist so schmal und unauffällig, dass ich sie ganz bequem unter der Kleidung tragen konnte. Dort hatte ich mein kleines einfach gehaltenes Portemonnaie und meine Papiere wie Reisekrankenversicherungsschein und Reisepasskopien.

 

Da ich gerne mit meinem Handy fotografiere, hatte ich es über einen Karabiner und ein Band um den Hals gehangen. Dadurch hatte ich es jederzeit griffbereit und konnte es außerdem immer schnell unter dem Pullover verschwinden lassen.

Alle diese Gegenstände haben mir dabei geholfen mich recht sicher in Indien zu fühlen. Letztendlich kam der Türstopper nie wirklich zum Einsatz. Es hat niemand versucht in unser Hotelzimmer einzudringen. Auch das Messer kam natürlich nur zum Essen machen zum Einsatz. Die Trillerpfeifen haben wir eigentlich kein einziges Mal benutzt. Es gab also überhaupt keinen Grund sich gefährdet zu fühlen.

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